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2021 hatten wir das SUPERBÜTTEL präsentiert und damit etwas ziemlich Großes ins Rollen gebracht, womit wir in dieser Form so nicht gerechnet hatten. Entsprechend lange Zeit waren wir im Nachgang damit beschäftigt; bis heute hält die Arbeit am Eimsbütteler Projekt an. Unser Anspruch aber ist, hauptsächlich neue Ideen sowie Impulse zum zügigeren Handeln zu geben. So gesehen war schnell klar, dass unsere Reise weiter und auf zu neuen Ufern gehen musste.

Auf die Kennedybrücke waren wir ursprünglich bereits vor dem SUPERBÜTTEL gekommen, kramten diese Idee dann beim ersten internen Treffen nach der SUPERBÜTTEL-Geschichte wieder hervor – allerdings brauchten wir noch eine Weile, neue Kräfte für ein neues, großes Projekt zu sammeln.

Wir hatten lange über diesen Ort nachgedacht, immer wieder Eindrücke vor Ort gesammelt und beobachtet, was passiert. Schnell war uns klar, dass wir den Ort gefunden hatten, der im Zentrum unser nächsten Aktion stehen würde.

Was macht diesen vergessenen Stadtraum aus?

Hält man sich gerne auf hier?
Nee, bestimmt nicht. Es ist laut, oft sehr dreckig und wenig bis gar nicht besucht. Wozu auch sollte man hier bleiben? Es gibt hier fast nichts zu sehen – gehe bitte weiter….. Obwohl eigentlich ist es traurig, dass dieser Ort so dermaßen trostlos ist.

Was könnte oder müsste sein, damit es anders wäre?
Erste Ideen werden entwickelt. 2024 entstanden die meisten und wesentlichen Texte, wie sie heute hier im Projektbereich zu lesen sind. Auch wurde ein Name für das Projekt gesucht, der zunächst – und bis kurz vor Schluss – „Blue-Green-Kennedybrücke“ lautete.

Ab Anfang 2025 starteten wir richtig durch. Zunächst schrieben wir  einige Personen an, mit denen wir gerne in den Austausch gehen möchten.

Das Grundgerüst steht. Nun entstehen mit diesen Überlegungen die ersten Scribbles. Diese brauchen wir, um Leute zu begeistern, die uns helfen, gute Visualisierungen zu machen. Dass nichts so wichtig wie gute Bilder ist – diese Lektion hatten wir spätestens mit dem SUPERBÜTTEL gelernt.

Gleichzeitig haben wir seit einiger Zeit gute Kontakte zur TUHH, die wir nun ausspielen. Auf diese Weise konnten wir unser von uns gewünschtes Thema als Vorschlag für studentische Arbeiten platzieren.

Je intensiver wir uns mit diesem Areal beschäftigten, desto mehr waren wir begeistert und fühlten uns in unserer Ortswahl bestätigt. Es dauert nicht lange, dann meldete sich Clara bei uns, Studierende an der HCU. Ende Januar 2025 treffen wir uns, kurz später beginnt sie, ihre Bachelor-Thesis zu schreiben.

Nun, wo wir schlafende Hunde geweckt hatten und klar war, dass bald eine fertige Arbeit vorliegen würde, wurde es für uns immer dringlicher, irgendwo Visualisierungen herzubekommen. Wir schrieben darum einige in Frage kommende Agenturen und Personen an und hofften, dass sie unsere Projektidee unterstützen oder vielleicht als Übungsobjekt betrachten könnten und wir die Ergebnisse solcher Übungen natürlich sehr gerne nehmen würden, denn als nichtkommerzielle und private Initiative ist es uns natürlich nicht möglich, üppige Summen für professionelle Bilder zahlen zu können.

Noch etwa zwei bis drei Monate später, im Frühjahr 2025, erfahren wir, dass nun auch an der TUHH fünf Studierende für eine studentische Arbeit unser Thema Kennedybrücke gewählt hatten und bereits daran arbeiten würden. Was genau sie machten, war uns nicht ganz klar, wir hatten uns nicht getroffen, dementsprechend ließen wir uns überraschen.

Ob uns KI vielleicht helfen könnte?
Wir füttern einige Generatoren mit unseren Ideen und stellten bald ernüchternd fest, dass das alles gar nicht so einfach ist wie gedacht. Generell scheint es bis heute noch ein relativ schwieriges Vorhaben zu sein, individuell generierte Bildinhalte wie gewünscht in einen realen, also vorgegebenen Hintergrund zu bekommen, zumindest wenn die Software frei zugänglich sein soll. Von daher war es uns nicht möglich, einen fixen Hintergrund als gegeben zu setzen, sondern musste die KI am Prompt von Null an gefüttert werden. Die Basis für uns war also ein vollkommen unbeschriebenes Blatt. Die Texte die wir eingaben, lauteten fast immer recht ähnlich, wurden nur nach und nach in kleinen Schritten angepasst. Anfangs wurden uns bombastische Dinge gezeigt, vieles sehr Kurioses – aber langsam kamen wir der Sache näher. Am Ende hatten wir immerhin ein, zwei Bilder, die begeistern. Wirklich weiterhelfen konnten sie leider nicht. Anbei der Text, von dem wir – naiv wie wir waren – möglichst schnell große Wunder erwarteten. Pustekuchen!

>>> Uferbereich zwischen Kennedybrücke und Lombardsbrücke in Hamburg. Blick von 
53.55747104570237, 9.997505620566944 auf den Uferweg nach west-nord-west aus 10 m Höhe. Uferpromenade mit Kasematten wie Vera-Brittain-Ufer in Berlin, nur Erdgeschoss, Sandsteinoptik und Bunkermuseumseingang in offener Glasbauweise. Bänke und bepflanzte Beetkübel auf dem Uferweg. Oben drauf Platz mit Bänken, Sonnenschirmen, Geländer an Kante vorne und freier Übergang in den Park dahinter. Früher Sommerabend, viele Menschen in sommerlichen Kleidern unterwegs. Auf der Alster vor dem Ufer sind zwei Kanus und ein Alsterdampfer. Drei Schwäne und ein paar Enten auf dem Wasser.

Dennoch ist KI eine tolle Hilfe: Einzelne Details, wie etwa Figuren, Bäume etc. lassen sich wunderbar auf diese Weise „vorbereiten“, so dass sie hinterher in ein neu zu erstellendes Gesamtbild eingefügt werden können.

Im Spätsommer ist Clara plötzlich fertig mit ihrer Arbeit und ließ sie uns zur Ansicht zukommen.

Die Sache mit der Suche nach Visualisierungen entpuppte sich leider weiter als ein mehr als schwieriges Unterfangen und war letztlich aussichtslos – wir mussten also selbst ran.

Wir besorgten uns zwei Luftbildaufnahmen und freuten uns sehr über die freundliche Unterstützung durch Matthias Friedel Luftbildfotografie – vielen Dank an dieser Stelle.

Es ging auf den Winter zu, bald würde die neue Saison mit vielen anderen Verpflichtungen und Unternehmungen an der frischen Luft starten – vorher wollten wir unbedingt unser Projekt launchen. Es begann beinahe ein Wettlauf gegen die Zeit.

Im Oktober 2025 hatten sich auch Mara, Mara, Charlotte, Charlotte und Elisa von der TUHH gemeldet; ihre Arbeit war ebenfalls abgeschlossen worden und kurz später kam es zu einem Treffen.

Im November 2025 ließ die Hamburger Kunsthalle eine mediale Bombe platzen, als sie ihre Entwürfe für eine Erweiterung präsentierte.

Wir arbeiteten weiter an der Luftbildvisualisierung und begannen kurz später mit einer zweiten Visualisierung (Brückenblick), gleichzeitig gingen alle Texte erneut in die Prüfung und wurden angepasst, denn inzwischen war wieder einiges geschehen, was berücksichtigt werden sollte. Ebenfalls begannen wir, uns Gedanken über ein Logo für das neue Projekt zu machen und darüber, wie wir das alles auf der Homepage präsentieren möchten. Auch das Einholen von Bildlizenzen für nicht eigenes Bildmaterial gestaltete sich teils komplizierter als gedacht. Seit November 2025 liefen mehrere Vorbereitungen parallel.

Die letzten Schritte stellten das Vorbereiten der Pressemitteilung sowie von social Media Inhalten dar.

Obwohl wir inzwischen „startklar“ waren, entschieden wir uns um und warteten noch bis Mitte Mai.

Am 18. Mai 2026 geht KURS FAHRRADSTADT mit dem inzwischen in „New Hamburg ALSTERSIDE PARK“ umgetauften Projekt an die Öffentlichkeit.

Um Arbeiten wie diese zukünftig stemmen zu können, sind wir unbedingt auf Hilfe anderer und Mitarbeit weiterer Personen angewiesen. Wir freuen uns daher über jede Unterstützung! Meldet euch gerne bei uns….



Wir freuen uns immer über Unterstützung. Hier könnt ihr mehr erfahren, wie ihr uns helfen könnt.

Alster Hamburg Kennedybrücke